Airport Olsztyn-Mazury: Verbindung Szymany-München steht

Bombardier CRJ 900 fliegt München-Szymany, Foto: Konstantin von Wedelstaedt, GFDL 1.2

Bombardier CRJ 900 fliegt München-Szymany, Foto: Konstantin von Wedelstaedt, GFDL 1.2

Neben Krakau und Berlin wird man ab Juni vom masurischen Flughafen Olsztyn-Mazury in Szymany bei Szczytno (Orteslburg) auch München im Direktflug erreichen können. Dies wurde am 1. April bei einer Pressekonferenz im Flughafen Olsztyn-Mazury vom Woiwodschaftsmarschall Gustaw Marek Brzezin verkündet. Die Zahlen der beiden ersten Betriebsmonate des neuen Flughafens in Masuren seien vielversprechend, rund 2.500 Passagiere habe man in dieser Startphase bereits abgefertigt, äußerte sich der Woiwodschaftsmarschall zufrieden.

Die neue Verbindung wird am 17. Juni ihren ersten Flug nach München zum Flughafen Franz-Josef Strauß starten. Die Flüge werden dreimal pro Woche mit Flugzeugen des Typs Bombardier CRJ 900 mit 84 Sitzen durchgeführt. Bei diesen Fliegern handelt es sich um Jets und nicht wie bei den Saab-Maschinen der Sprint Air um Turbopropflieger.  Carrier der Linie ist die slowenische Adria Airways, die zur Star Alliance gehört, und somit mit den weltweit wichtigsten Fluglinien verpartnert ist. Unternehmenssprecher Luka Rojek bestätigte, die Adria sähe eine Menge Potenzial in dieser Linie, vor allem auch durch die Möglichkeit über das Drehkreuz München Anschluss an das weltweite Flugnetz zu haben. Die slowenische Linie selbst unterhält Verbindungen mit 23 Ländern, hauptsächlich in Europa. Ihre polnische Basis hat die slowenische Luftlinie in Łódź, der Heimatflughafen ist Ljubljana.

Die Flüge werden im Codesharingverfahren mit der Lufthansa durchgeführt. Dabei wird ein Flug von zwei verschiedenen Airlines mit unterschiedlichen Flugnummern angeboten. Der „Operating Carrier“ Adria Airways führt ihn mit seinen Maschinen und mit einer Adria Airways-Crew aus. Die Lufthansa als Marketing-Partner wird Plätze an Bord unter eigenem Namen verkaufen. Der Fluggast hat Anspruch auf den Service der Fluggesellschaft, die den Flug durchführt, in diesem Fall also der Adria Airways.

Der Passagier hat den Vorteil, dass beim Codesharing Zugang zu einem großen Streckennetz mit flugplanmäßig aufeinander abgestimmten Verbindungen besteht. Dadurch sind die Wartezeiten für Anschlussflüge verkürzt und das Gepäck wird direkt zum Zielort durchgecheckt. Zudem akzeptieren die Partner-Airlines ihre jeweiligen Vielfliegerprogramme gegenseitig.

Der Ticketverkauf wird in etwa zwei Wochen beginnen, dann wird auch der Flugplan bekanntgegeben. Ein Hin- und Rückflugticket soll es ab 99 Euro geben.

Leszek Krawczyk, der Direktor der Flughafenbetreibergesellschaft gab bekannt, man sei derzeit in Gesprächen über diejenigen weiteren Verbindungen, für die nach Untersuchungen der größte Bedarf bestehe. Das seien seiner Meinung nach London, Dublin, das Ruhrgebiet und Oslo.

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