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Geologischen Lapidarium: Der Friedhof der Findlinge in den Kernsdorfer Höhen

Geologisches Lapidarium in den Kernsdorfer Höhen, Foto: © wmodn.olsztyn.pl

Geologisches Lapidarium in den Kernsdorfer Höhen, Foto: © wmodn.olsztyn.pl

Mehr als 20 Findlinge sind im Friedhof der Findlinge, dem neuen geologischen Lapidarium (Lapidarium Geologiczne na Wzgórzach Dylewskich) in der Wzgórza Dylewskie (Kernsdorfer Höhe) im Westen Masurens versammelt, das nun zum Naturlehrpfad gehört und einmalig in der Region ist.

Vorgestellt wurde das Lapidarium anlässlich einer Konferenz am 26. November im Hotel SPA Dr. Irena Eris. Zu diesem Thema wurde dort auch eine Publikation vorgestellt, die sich mit den steinernen Zeugen der Erdentwicklung befassen. Verfasst haben das Buch „Dylewska Góra. Geologie, Landschaft, Anthropologie des Raumes” die drei Autoren Dariusz Gałązki, Wieslaw Skrobot und Alice Szarzynski, die bei der Konferenz Fachvorträge hielten.

Den Reigen der Vorträge eröffnete Dr. Dariusz Gałązki vom Staatlichen Geologischen Instituts mit dem Beitrag ” Pilgerschaft der Findlinge”, der die ungewöhnlichen geologischen Werte der Kernsdorfer Höhen und einige der Felsbrocken, die sich im Lapidarium befinden vorstellte.

Wieslaw Skrobot vom polnisch -.deutschen Forschungsinstitut Collegium Polonicum in Slubice referierte zum Thema “Die Kraft des Wanderns. Die Kernsorfer Höhen erleben,“ in dem er die kulturellen Werte der Region präsentierte.

Darüber, wie das Lapidarium entstand, berichteten Alice Szarzyńska vom Allensteiner Zentrum der Ökologischen Erziehung (Olsztyński Centrum Edukacji Ekologicznej) und Alina Rodziewicz vom Team der Landschaftsparks der Eylauer Seenplatte und der Kernsorfer Höhen (Zespół Parków Krajobrazowych Pojezierza Iławskiego i Wzgórz Dylewskich) in Jerzwałd (Gerswalde).

Nach dem Vortragsteil folgte die Eröffnung des Lapidariums, das nun zum naturkundlichen Lehrpfad gehört und jetzt für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Die Findlinge gelangten während der jüngsten Eiszeit aus verschiedenen Regionen Skandinaviens, wie aus den drei wichtigsten Provinzen Schwedens, vom Boden des Ostsee-Beckens, den Åland-Inseln und aus Finnland nach Masuren. Ältestes Stück in der Sammlung ist die sogenannte „Blaue Jungfrau (Błękitna Dziewica)“. Der Felsbrocken stammt von der gleichnamigen unbewohnten schwedischen Insel Blå Jungfrun, die im nördlichen Kalmarsund, zwischen der Ostseeküste Schwedens und der Nordspitze der Insel Öland liegt. Das Alter des Felsbrockens aus Blå Jungfrun-Granit wird auf etwa 1,6 Millionen Jahre geschätzt. Bei den einzelnen Findlingen befinden sich Angaben zu Herkunft, Alter und Beschaffenheit. Die Ausstellung soll kontinuierlich erweitert werden.

Die Kernsdorfer Höhe ist mit 312 Metern die höchste Erhebung der Region und liegt südlich von Ostróda (Osterode). Der neue Friedhof der Findlinge befindet sich in Wysoka Wieś (Kernsdorf).

 

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