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Polen: Danzigs Speicherinsel soll neu entstehen

Danzig, Speicherinsel, Häuser an der ul. Chmielnej, Foto: Ludwig Schneider, C-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0

Danzig, Speicherinsel, Häuser an der ul. Chmielnej, Foto: Ludwig Schneider, C-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0

Für den Wiederaufbau der Wyspa Spichrzów (Speicherinsel) im Zentrum von Gdańsk (Danzig) wurden jetzt die Weichen gestellt. Im Rahmen eines Wettbewerbes wurde ein visionäres städtebauliches Konzept für den nördlichen Teil der Insel ausgewählt. Ein polnisch-belgisches Konsortium will in den kommenden Jahren den Entwurf des Architektenbüros Rhode-Kellermann-Wawrowsky umsetzen. Die Speicherinsel war einst das Symbol für den Reichtum der Hansestadt. Von den unzähligen Speichern und Backsteingebäuden blieben nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges größtenteils nur Ruinen.

Bereits seit einigen Jahren entstanden auf der östlich der Rechtstadt gelegenen Insel Wohn- und Geschäftsgebäude im historisierenden Stil sowie mehrere Hotels. Vor allem der südliche Teil, der größtenteils in privater Hand ist, entwickelt sich zunehmend. Den Wettbewerb um ein Stadtteil-Konzept für die Speicherinsel gewann das Düsseldorfer Architekten- und Planungsbüro Rhode-Kellermann-Wawrowsky, das auch für die 2009 eröffnete PGE Arena an der Stadtgrenze von Gdańsk (Danzig) und Sopot (Zopot) verantwortlich zeichnete. Die nun umzusetzende Planung sieht nun einen vierstufigen Ausbau des nördlichen Teils bis an die existierende Bebauung an der ul. Stągiewna vor.

Investor ist ein Konsortium aus der polnischen Multibud und der Immobel Poland, einer Tochter des traditionsreichen belgischen Immobilienkonzerns. Für rund 100 Millionen Euro soll in achteinhalbjähriger Bauzeit auf einer Fläche von 1,7 Hektar ein vollkommen neues Viertel entstehen. Den Anfang sollen ein Hotel sowie ein Wohn- und Geschäftshaus machen, die schon 2018 eröffnen werden. Zudem ist ein zentraler öffentlicher Platz geplant, der mit Cafés, Restaurants, Galerien und Clubs gleichermaßen Einwohner wie auch Touristen anziehen soll. Rund zehn Millionen Euro muss das Konsortium in die öffentliche Infrastruktur investieren. Dazu gehört die Instandsetzung der Straßen, zweier der Insel gegenüberliegender Uferabschnitte sowie der Um- und Neubau von Brückenbauwerken.

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