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Tourismusnews für Masuren – Mai 2017

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Die Postmoderne hält Einzug mit einem Speedkatamaran, Foto: Visualisierung http://www.faryj.pl/nowy-statek

Die Postmoderne hält Einzug mit einem Speedkatamaran, Foto: Visualisierung http://www.faryj.pl/nowy-statek 

Kurz vor dem Beginn der Urlaubssaison gibt es Neues aus Masuren für Touristen: Die Radurlauber wird es freuen: Die Finanzierung für den Radweg rund um die Masurischen Seen steht, damit gibt es grünes Licht für den Baubeginn. Dazu soll zwischen Ruciane Nida und Mikołajki soll erstmals ein Schnellkatamaran zum Einsatz kommen.

Finanzierung für Radwanderweg an den Masurischen Seen

Die Finanzierung steht, ein Investitionsvertrag wurde unterzeichnet und es gibt grünes Licht für den Baubeginn. In den kommenden drei Jahren wird nun rund um die Großen Masurischen Seen ein über 300 Kilometer langer Radweg entstehen.

Beteiligt am Projekt sind die 12 Anrainergemeinden der Seen, darunter Węgorzewo (Angerburg), Giżycko (Lötzen), Pisz (Johannisburg), Mikołajki (Nikolaiken), Ryn (Rhein) und Mrągowo (Sensburg). Das Investitionsprogramm sieht den Neubau von Radwegen mit Bitumen-, Beton- und speziellen Schotteroberflächen sowie die Instandsetzung bereits existierender Radwege und ein neues Wegweisersystem vor. Rund 85 Prozent der Kosten für den neuen masurischen Radwanderweg in Höhe von etwa 12,5 Millionen Euro wird aus EU-Fördermitteln kommen.

Der Rundweg um die Masurischen Seen wird auch an das Green Velo-System angeschlossen. Polens mit rund 2.000 Kilometern längster Radwanderweg wurde bereits 2016 fertiggestellt. Er führt durch die fünf östlichen Woiwodschaften des Landes.

Speed-Katamaran für masurische Gewässer

Ein moderner Speed-Katamaran soll in der kommenden Sommersaison auf den Großen Masurischen Seen zwischen Ruciane-Nida (Rudschanny) und Mikołajki (Nikolaiken) verkehren.

Mit seinem grünen Farbton, dem abgerundeten Rumpf und durchgehenden Glasfronten im Untergeschoss wirkt das 39 Meter lange und 6,80 Meter lange Schiff futuristisch und erinnert eigentlich kaum an ein Schiff mit klassischen Linien. Mit 246 Sitzplätzen im Inneren und auf dem Sonnendeck soll es das größte Passagierschiff in der Region sein, mit einer Geschwindigkeit von bis zu 18 Knoten (ca. 33 km/h) auch das schnellste. Stationiert wird es im Hafen „U Faryja“ in Ruciane-Nida. Bereits im Juni soll dieses Jahres soll der Schnellkatamaran seinen Betrieb aufnehmen. Tempo ist nun also angesagt auf Masurens Seen. Doch Umweltaktivisten hegen vor allem wegen des entstehenden Schwells Bedenken was die Uferbefestigung und mögliche Erosionen angeht. Aber auch für die Biotope in den Schilfufern fürchtet man Beeinträchtigungen.

Quelle: Polnisches Fremdenverkehrsamt

2 Kommentare zu Tourismusnews für Masuren – Mai 2017

  1. Rainer Palsherm // 3. Mai 2017 um 21:11 // Antworten

    Da kann man nur hoffen, dass der neue Radweg durch Masuren von Fachleuten, die auch selber Rad fahren, geplant und umgesetzt wird. Der Greenvelo ist genau das Gegenteil von einem ordentlichen Radweg. Lediglich die Beschilderung ist gut. Manche Strecken sind so schlecht geschottert, dass man nur mühselig vorankommt. Als Alternativen bieten sich oft die parallel verlaufenden wunderbaren und verkehrsarmen Alleen an. Eine vertane Chance!

  2. Joseph Walenta // 4. Mai 2017 um 15:51 // Antworten

    Ich kann mich dem obigen Kommentar nur anschließen. Als ich im Artikel den Begriff „spezielle Schotteroberflächen“ las, lief es mir sogleich kalt den Rücken herunter, denn das kann nur das grobe Zeug sein, mit dem man die einst gut befahrbare Bahntrasse Goldap-Wegorzewo unbefahrbar gemacht hat –mit EU-Hilfen für den GreenVelo. Radfahren soll Vergnügen bereiten! Hier war es den Planer völlig egal. Ich fürchte nun, es werden dieselben sein, die sich jetzt um den Masuren-Radweg kümmern werden.
    Ich wünschte mir, sie würden sich vorher wenigstens einmal auf ein vollgepacktes Rad setzen und den GreenVelo abradeln, um zu lernen, wie man es nicht machen sollte. Meine Empfehlung: die Strecke zwischen Barcie und Goldap. Das ist ja nicht so weit weg von den Masuren. Wetten, dass sie ohne Traktor nicht durchkommen werden? Schöne Aussicht? Die nimmst du auf solchen Wegen nicht mehr wahr! Und wie man straßenbegleitende Radwege nicht anlegen sollte, kann man gut an den Straßeneinmündungen zwischen Tartak und Suwalki studieren. Ein gutes Wegweisersystem macht noch lange keinen guten Radweg. Das Geld ist besser in Planierraupen investiert und Testradler, auf deren Vorschläge man dann auch eingeht. Hoffentlich macht man beim Masuren-Radweg alles richtig!

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