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In Ermland-Masuren werden über 4.000 ha Wald aufgeforstet

Wälder in Ermland-Masuren, Foto: (c) B.Jäger-Dabek
Wälder in Ermland-Masuren, Foto: (c) B.Jäger-Dabek

Mehr als 4000 ha Wald müssen die Förster der Regionaldirektion der Staatsforste in Olsztyn demnächst aufforsten. In diesem Jahr betrifft die Aufforstungsaktion mehr Wälder mit Laubbäumen.

Dieses Jahr plant die Regionaldirektion der Staatsforste in Olsztyn in den überwachten Staatsforsten, mehr als 4.000 ha Wald zu erneuern. In dieser Zahl eingeschlossen sind fast 650 Hektar mit natürlicher Erneuerung. Dort steht der neue, junge und schutzbedürftige Wald in der Auseinandersetzung mit den Kräften der Natur. Unter dem wachsamen Auge der Förster wird dort helfend eingegriffen und es werden wo nötig die Startbedingungen für den jungen Wald verbessert – sagte Adam Pietrzak, Sprecher der Olsztyner Regionaldirektion der Staatsforste RDLP der Presse .

In diesem Jahr haben die Förster 7,5 Millionen Eichen-Setzlinge zur Verfügung. Die Eiche ist in diesem Jahr damit stärker vertreten als die sonst führende Kiefer, denn in diesem Jahr sollen 6 Millionen Kiefer-Sämlinge gepflanzt werden. Weitere wichtige Bäume für die ermländischen und masurischen Wälder, die aufgeforstet werden sollen sind Buchen mit 1,8 Millionen Setzlingen und Fichten mit1,2 Millionen Setzlingen.

Seit mehr als zehn Jahren ist bei diesen Maßnahmen zur Walderneuerung der steigende Anteil der Laubbaumarten auf Kosten des Nadelholzes deutlich sichtbar. Der Grund dafür ist die große Zahl der Rekonstruktionen, die in der Region durchgeführt werden, wobei Nadelwälder zu Mischwäldern werden. Ziel der Aktionen ist es, nicht nur abwechslungsreiche und diversifizierte Wälder zu erhalten, sondern vor allem die Widerstandsfähigkeit der Wälder zu erhöhen. Insgesamt werden in diesem Jahr 21 Millionen Baumsetzlinge gepflanzt, die sämtlich in den Baumschulen der RDLP angezogen worden sind. Man habe auch dafür gesorgt, dass die Pflanzen auch an Privatkunden abgegeben werde, erklärt Adam Pietrzak.