Wirtschaftsregion Polen

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 Reifenfabrik Stomil Michelin in Olsztyn

Moderne  Industriebetriebe auch in Olsztyn: Michelin-Reifenfabrik, Foto: Umix ,CC BY-SA 3.0

Die Europäische Union hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der weltweit wichtigsten Wirtschaftsräume entwickelt. Vor allem die offenen Grenzen sowie die einheitliche Währung der Mitgliedsstaaten sind in diesem Zusammenhang Gründe für die positive Entwicklung. Seit der EU-Osterweiterung im Jahr 2004 hat vor allem Polen massiv von den hervorragenden Wirtschaftsbedingungen profitiert.

Warum wird die polnische Wirtschaft immer interessanter für deutsche Unternehmen?

Deutschland und Polen verbindet schon seit vielen Dekaden eine enge Partnerschaft, deren gegenseitige Handelsumsätze seit 1990 konstant ansteigend verlaufen. Die polnische Wirtschaft gilt im internationalen Vergleich als besonders robust gegenüber globalen Rezessionen. So war das Land während der Weltwirtschaftskrise 2009 das einzige EU-Mitgliedsland, das ein Wachstum von knapp 1,8 % vorzuweisen hatte. Heute finden deutsche Unternehmen in ihrem östlichen Nachbarland optimale Standortbedingungen vor. Beispielsweise lockt das Land ausländische Betriebe mit umfangreichen Förderprogrammen, während das stabile Rechtssystem zuverlässig die Rechte der Unternehmen schützt. Weiterhin ist Polen aufgrund der geografischen Lage das wirtschaftliche Tor zu osteuropäischen Märkten. So liegen die angrenzenden Länder Litauen, Weißrussland, Tschechien sowie Ukraine und Slowakei dank des gut ausgebauten Verkehrsnetzes in der direkten Reichweite Polens.

Welche Standortfaktoren sprechen für den polnischen Wirtschaftsraum?

Verbesserte Infrastruktur in Polen Flughafen Olsztyn Mazury

Infrastrukturausbau auch in der Provinz: Neuer Flughafen Olsztyn Mazury in Szymany/Masuren, Foto: Tadeusz Rudzik,CC-BY-SA 4.0

Wirtschaftsregion Polen: Neben der EU-Mitgliedschaft macht vor allem die Lage im Herzen Europas das Land zu einem äußerst attraktiven Standort. So hat der polnische Wirtschaftsraum nicht nur direkte Anschlüsse an ost- und westeuropäische Märkte, sondern auch Skandinavien ist auf dem Seeweg schnell erreichbar. Polen verfügt des Weiteren über ein engmaschiges Straßen- und Schienennetz. Knapp 100 Kilometer südwestlich von Warschau kreuzen sich mit der E75 (Nord-Süd) und E30 (West-Ost) die wichtigsten Hauptverkehrsachsen des Landes. Mit insgesamt 13 internationalen Flughäfen ist Polen zudem sehr gut an den globalen Luftverkehr angebunden. Die Bevölkerung Polens beläuft sich aktuell auf rund 38 Millionen Menschen, sodass Unternehmen auch vor Ort einen vielversprechenden Absatzmarkt vorfinden.

Das Ausbildungsniveau der polnischen Arbeitskräfte ist grundsätzlich sehr gut, wobei die zahlreichen Universitäten und fachspezifischen Schulen des Landes für einen konstanten Nachschub an qualifizierten Fachkräften sorgen. Die wirtschaftlich positive Entwicklung Polens wird weiterhin ebenfalls durch die Arbeitslosenquote bestätigt. So konnte die Zahl der Arbeitslosen zwischen den Jahren 2014 und 2017 von knapp 10% auf 4,7% reduziert werden. Ein weiterer Vorteil deutsche Betriebe ist die Tatsache, dass Polen ausländischen Unternehmen kostengünstige Konditionen bereitstellt. Beispielsweise sind in Polen nicht nur die Löhne und Lohnnebenkosten verhältnismäßig niedrig, sondern auch die abzutretenden Steuern fallen hier deutlich weniger ins Gewicht.

Was sind die dominierenden Branchen in Polen?

Neben der Landwirtschaft und dem Bergbau spielt ebenfalls der Industriesektor eine wichtige Rolle innerhalb der polnischen Wirtschaft. Wichtige Branchen sind hier die Automobil- und Elektroindustrie sowie der Maschinenbau. So finden unter anderem internationale Planetengetriebe-Hersteller aus Westeuropa in Polen hochmoderne Fertigungsanlagen vor. Der mit Abstand dominanteste Wirtschaftsbereich ist in Polen seit den 1990er Jahren der Dienstleistungssektor. In diesem Zusammenhang ist vor allem die Hauptstadt Warschau als Finanzmetropole von Relevanz. Die positive Entwicklung Polens hat nicht nur für die regionale Bevölkerung Vorteile wie beispielsweise in Form eines verbesserten Arbeitsplatzangebots etc., sondern ebenfalls für den Gesamtstandort Europa. So trägt die polnische Wirtschaft einen wichtigen Anteil zum wirtschaftlichen Erfolg der europäischen Union bei.

Fabrik Wavin Metalplast Polen

Gute Produktionsbedingungen, günstige Löhne locken Investoren an, Foto: Klapi, CC-BY-SA-3.0

Was bleibt abschließend zum Thema zu sagen?

In der Gesamtbetrachtung zeigt sich sehr deutlich, dass Polen innerhalb Europas zu den stabilsten und gleichzeitig lukrativsten Ländern gehört. So ist die Investition in das Nachbarland für deutsche Unternehmen häufig ein fundamentaler Schritt im Zuge der internationalen Expansion.

 

 

 

 

 

 

 

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