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Oberlandkanal: Ab Mai 2015 wieder mit Passagierschiffen befahrbar

Oberlandkanal in Westmasuren, Foto: B.Jäger-Dabek

Es sieht gut aus für die Saison 2015 am Oberlandkanal (Kanał Ostródzkie-Elbląski), Polens mit rund 150 Kilometern längstem Schifffahrtskanalsystem. Die Arbeiten an den Schleusen Miłomłyn (Liebemühl) und Zielona (Grünort) sind beendet, auch die Befestigung der Uferlinien sowie das Abschlämmen einiger Außenhäfen und Abschnitte der Route sowie die Generalüberholung und Neuisolierung der Wände fast aller Schleusenkammern konnten auf der Liste der durchzuführenden Arbeiten als erledigt abgehakt werden. Neue Anlegebrücken für Schiffe und Boote wurden gebaut. Auch die Schleusentore der Schleusen sind nun sowohl von Hand als auch elektrisch zu bewegen, sie wurden elektrifiziert. Alle Schleusen und geneigten Ebenen sind zur Sicherheit nun von Kameras überwacht, die Monitoring-Systeme sind bereits eingebaut und betriebsfertig.

Die beiden anderen Schleusendes Kanals – Ostróda(Osterode Ostpr.) und Mała Ruś (Klein Reussen) – werden spätestens zum April nächsten Jahres fertig gestellt sein, versichert Bogusław Pinkiewicz, der Sprecher der Regionalverwaltung der Wasserwirtschaft in Danzig (Regionalnego Zarządu Gospodarki Wodnej w Gdańsku).

Ebenfalls beendet sind die Bauarbeiten auf den Kanalabschnitten mit den Ausflugsrouten der Weißen Flotte Miłomłyn (Liebemühl)-Ostróda (Osterode)-Stare Jabłonki (Alt Jablonken), Miłomłyn (Liebemühl)-Iława (Deutsch Eylau) sowie Jez. Ruda Woda (Röthloff See )-Jez. Bartężek (Bärting See).

Die Arbeiten am wichtigsten Teil des Oberlandkanals hingegen dauern noch an. Das betrifft die fünf geneigten Ebenen: Buczyniec (Buchwalde), Kąty (Kanthen), Olesnica (Schönfeld), Jelenie (Hirschfeld) und Całuny (Kussfeld). Dort sind die Sanierungs- und Bauarbeiten am komplexesten und umfangreichsten, ist dies doch die erste so umfassende Generalüberholung überhaupt, seit der Kanal 1860 in Dienst gestellt wurde. Doch werden auch diese Arbeiten pünktlich zum Saisonbeginn am 1. Mai 2015 beendet sein.

Die Revitalisierungs- und Überholungsarbeiten werden auch die Bedingungen für die Passagierschifffahrt mit ihren jährlich rund 60.000 Ausflugsgästen verbessern und die Attraktivität für die Besucher weiter steigern. Allein die Kosten der Renovierung der beiden Schleusen Miłomłyn (Liebemühl) und Zielona (Grünort) hat 4,4 Millionen Złoty gekostet. Das Gesamtprojekt schlägt mit einer Summe von rund 115 Millionen Złoty zu Buche. Es wird durch das Operationelle Programm für Wirtschaftsinnovation mit EU-Geldern mitfinanziert.

Inzwischen hat man auch den langwierigen Weg zum Eintrag des Kanals in die Welterbeliste der UNESCO beschritten, bis zu einem etwaigen Erfolg kann es Jahre dauern.

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