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Józef Górzyński wird Nachfolger von Erzbischof Ziemba im Ermland

Bischof Józef Górzyński wird Erzbischof im Ermland, Foto: http://archidiecezja.warszawa.pl

Bischof Józef Górzyński wird Erzbischof im Ermland, Foto: http://archidiecezja.warszawa.pl

Der bisherige Weihbischof der Erzdiözese Warschau Bischof Józef Górzyński wird künftig der Kirche in der Erzdiözese Ermland als Erzbischof-Koadjutor dienen. Das bedeutet, dass er nach dem Ende der Dienstzeit des aktuellen Erzbischofs Wojciech Ziemba dessen Nachfolger wird. Die Ernennung erfolgte durch den Heiligen Stuhl am 10. Februar, der Bischof Górzyński gleichzeitig von seinen bisherigen Pflichten in Warschau entband.

Bischof Józef Górzyński hat als Koadjutor spezielle Befugnisse und vor allem das Recht der Nachfolge des amtierenden ermländischen Erzbischofs Wojciech Ziemba. Da Erzbischof Ziemba im Oktober des kommenden Jahrs das 75. Lebensjahr vollendet, wird er dann dem Heiligen Vater seinen Amtsverzicht mitteilen. Nimmt der Papst an, wird die dadurch entstehende Sedisvakanz durch das automatische Aufrücken des Koadjutors beendet, der dann die Erzdiözese übernimmt. Da bis dahin der neue Koadjutor Józef Górzyński bereits mit dem Erzbistum vertraut ist, wird diese frühzeitige Nachfolgeregelung auf dem Bischofsstuhl des Ermlands einen reibungslosen Übergang ermöglichen.

Józef Górzyński wurde am 5. März 1959 Żelechów geboren. Im Jahr 1979 trat er in das Höhere Priesterseminar St. Johannes der Täufer in Warschau ein. Nach Beendigung seines Studiums wurde Górzyński vom polnischen Primas Jozef Glemp am 2. Juni 1985 zum Priester geweiht.

Als junger Priesterwurde er zunächst nach Grójec geschickt. Nur zwei Jahre später wurde er zu weiteren Studien an die Hochschule „Päpstliches Athenaeum Sant’Anselmo“ in Rom gesandt, die er 1992 beendete. Von 1993 an war er Präfekt des erzbischöflichen Priesterseminars in Warschau und lehrte dort im Jahr 1993 Liturgie. 1997 promovierte er an der Hochschule für Katholische Theologie, der heutigen Päpstlichen Theologischen Fakultät der Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität in Warschau.

Zwischen 2002 bis 2007 war Józef Górzyński Vizepräsident der Liturgischen Kommission der Erzdiözese Warschau. In den Jahren 2004 bis 2012 war er als Priester der Pfarrei der Unbefleckten Empfängnis der Seligen Jungfrau Maria in Warschau tätig. Nebenher war er von 2008 an Mitglied des Priesterrates der Erzdiözese Warschau. Im Jahr 2012 betraute ihn Kardinal Kazimierz Nycz mit dem Amt des Moderators der Kurie an der pastoralen Fakultät.

Papst Franziskus ernannte Józef Górzyński am 4. November 2013 zum Titularbischof von Lentini und Weihbischof in der Erzdiözese Warschau. Am 7. Dezember 2013 weihte ihn Kardinal Kazimierz Nycz in der Kathedrale von Warschau zum Bischof. In der polnischen Bischofskonferenz gehört Józef Górzyński dem Ausschuss für Gottesdienste und Sakramentenordnung an.

Bischof Józef Górzyński traf am 12. Februar in Olsztyn (Allenstein) ein und wurde bei einem Empfang der Erzbischöflichen Kurie nicht nur von Priestern, sondern auch von den wichtigsten weltlichen Würdenträger der Region und der Stadt begrüßt. Teilnehmer waren unter anderen unter anderem, Sejmik-Marschall der Gustav Marrk Brzezin, Stadtpräsident Piotr Grzymowicz Olsztyn, sowie Woiwode Marian Podziewski und Ryszard Górecki,Rektor der Universität.

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